Männer auf Touren

 
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Sonntag 5. April 2026

Braunsberg
Hainburg - Braunsberg - Ruine Röthelstein - Wolfsthal - Hainburg

Die Prognose versprach Prachtwetter, daher trafen sich Alex, Dieter, Ewald, Frankie, Franz, Helmut mit Caesar, Minh, Reinhard, Richard und Werner in der S7. Bei der Ankunft an der Haltestelle Hainburg Ungartor warteten dort schon Dieter und Kaj. Somit waren es 12 Mann, die sich am Ostersonntag um 09:30 von Hainburg auf den Weg zum Braunsberg machten. Der Gipfel (346m) wurde über den Serpentinenweg von der Braunsbergsiedlung rasch erreicht. Caesar verfolgte ein paar Bergziegen, die sich flink in Sicherheit brachten, der Rest bewunderte die Aussicht. Dank guter Fernsicht konnte man im Westen den Schneeberg sehen, im Osten Bratislava, im Norden den Nationalpark Donau-Auen, im Süden Hainburg mit dem Schlossberg und dahinter die Hundsheimer Berge. Nach Besichtigung des Keltenturms ging es bergab zur Ruine Röthelstein, wo sich um 11 Uhr ein netter Rastplatz mit Blick auf die Donauau für eine Jausenpause anbot.

Der Weiterweg führte hinunter zur Donau und durch die Hainburger Pforte stromabwärts, wobei sich ein schöner Blick auf die Mündung der March und die Burg Devin ergab. Sodann wurde die Donau verlassen und es ging südlich auf Wolfsthal zu, wo ein Tisch im Hotel-Restaurant Fidi reserviert war. Um 13:30 traf die Gruppe dort ein. Die Reservierung war zweckmäßig, denn das Restaurant war am Ostersonntag sehr gut besucht. Man konnte nach Karte bestellen oder sich am Mittagsbuffet bedienen. Der Service war ausgesprochen freundlich und mit dem Essen waren alle zufrieden, wenngleich bemängelt wurde, dass die Cevapcici in Handgranatengröße wohl nicht nach Originalrezept hergestellt waren. Allerdings sind Cevapcici ein weit verbreitetes Gericht und es gibt nicht ein Originalrezept, sondern dutzende und in jedem Land hat ein anderes.

In der Tourenankündigung wurde auf die Möglichkeit hingewiesen, die Tour zu verkürzen und schon in Wolfsthal in den Zug zu steigen. Dieter, Ewald, Minh und Werner wählten diese Variante und brachen um 14:45 auf, um den nächsten Zug zu erwischen. Die restlichen 8 traten um 15 Uhr den Weg zurück nach Hainburg an. Der war deutlich kürzer als der Hinweg. Den Schlossberg konnte man von Wolfsthal schon sehen und durch Wiesen und Felder ging es ziemlich geradlinig darauf zu. Helmut und Caesar wanderten auf der Burgenlandstraße zum Personenbahnhof, der Rest stieg noch zum Schlossberg (291m) auf, wobei man die Direttissima über den felsigen Hang beim Sportplatz wählte.

Nach Besichtigung der stattlichen Burg ging es Richtung Exerzierplatz bergab, der Stadtmauer entlang zum Ungartor und über den Hauptplatz zum Personenbahnhof. Da bis zum nächsten Zug eine halbe Stunde Zeit war, konnte man eine Weile an der Donau sitzen, ehe um 18:06 die Rückfahrt nach Wien angetreten wurde.

Mit dem Wetter hatten die Männer auf Touren Glück, denn es war der erste frühlinghafte Tag der Saison mit Temperaturen über 20 Grad. Die Gruppe verstand sich gut und es gab angeregte Unterhaltungen. Streckenlänge der ganzen Tour 19 Kilometer, 350 Höhenmeter und 5½ Stunden Gehzeit, in der Wolfsthal-Variante 13 Kilometer, 200 Höhenmeter und 3¾ Stunden.


Weitere Tourenberichte und Bilder können über die Chronik aufgerufen werden.

 

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