Die Prognose versprach
Prachtwetter, daher trafen sich Alex,
Dieter, Ewald, Frankie, Franz, Helmut mit
Caesar, Minh, Reinhard, Richard und
Werner in der S7. Bei der Ankunft an der
Haltestelle Hainburg Ungartor warteten
dort schon Dieter und Kaj. Somit waren es
12 Mann, die sich am Ostersonntag um
09:30 von Hainburg auf den Weg zum Braunsberg machten.
Der Gipfel (346m) wurde über den
Serpentinenweg von der Braunsbergsiedlung
rasch erreicht. Caesar verfolgte ein paar
Bergziegen, die sich flink in Sicherheit
brachten, der Rest bewunderte die
Aussicht. Dank guter Fernsicht konnte man
im Westen den Schneeberg sehen, im Osten
Bratislava, im Norden den Nationalpark
Donau-Auen, im Süden Hainburg mit dem
Schlossberg und dahinter die Hundsheimer
Berge. Nach Besichtigung des Keltenturms
ging es bergab zur Ruine Röthelstein,
wo sich um 11 Uhr ein netter Rastplatz
mit Blick auf die Donauau für eine
Jausenpause anbot.
Der Weiterweg führte
hinunter zur Donau und durch die
Hainburger Pforte stromabwärts, wobei
sich ein schöner Blick auf die Mündung
der March und die Burg Devin ergab.
Sodann wurde die Donau verlassen und es
ging südlich auf Wolfsthal zu, wo ein
Tisch im Hotel-Restaurant Fidi
reserviert war. Um 13:30 traf die Gruppe
dort ein. Die Reservierung war
zweckmäßig, denn das Restaurant war am
Ostersonntag sehr gut besucht. Man konnte
nach Karte bestellen oder sich am
Mittagsbuffet bedienen. Der Service war
ausgesprochen freundlich und mit dem
Essen waren alle zufrieden, wenngleich
bemängelt wurde, dass die Cevapcici in
Handgranatengröße wohl nicht nach
Originalrezept hergestellt waren.
Allerdings sind Cevapcici ein weit
verbreitetes Gericht und es gibt nicht
ein Originalrezept, sondern dutzende und
in jedem Land hat ein anderes.
In der Tourenankündigung
wurde auf die Möglichkeit hingewiesen,
die Tour zu verkürzen und schon in
Wolfsthal in den Zug zu steigen. Dieter,
Ewald, Minh und Werner wählten diese
Variante und brachen um 14:45 auf, um den
nächsten Zug zu erwischen. Die
restlichen 8 traten um 15 Uhr den Weg
zurück nach Hainburg an. Der war
deutlich kürzer als der Hinweg. Den
Schlossberg konnte man von Wolfsthal
schon sehen und durch Wiesen und Felder
ging es ziemlich geradlinig darauf zu.
Helmut und Caesar wanderten auf der
Burgenlandstraße zum Personenbahnhof,
der Rest stieg noch zum Schlossberg
(291m) auf, wobei man die Direttissima
über den felsigen Hang beim Sportplatz
wählte.
Nach Besichtigung der
stattlichen Burg ging es Richtung
Exerzierplatz bergab, der Stadtmauer
entlang zum Ungartor und über den
Hauptplatz zum Personenbahnhof. Da bis
zum nächsten Zug eine halbe Stunde Zeit
war, konnte man eine Weile an der Donau
sitzen, ehe um 18:06 die Rückfahrt nach
Wien angetreten wurde.
Mit dem Wetter hatten die
Männer auf Touren Glück, denn es war
der erste frühlinghafte Tag der Saison
mit Temperaturen über 20 Grad. Die
Gruppe verstand sich gut und es gab
angeregte Unterhaltungen. Streckenlänge
der ganzen Tour 19 Kilometer, 350
Höhenmeter und 5½ Stunden Gehzeit, in
der Wolfsthal-Variante 13 Kilometer, 200
Höhenmeter und 3¾ Stunden.