Männer auf Touren

 
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Sonntag 4. Jänner 2026

Blockheide
Gmünd - Blockheide - Gmünd


Der anstrengendste Teil der Tour war die Anreise, die mit dem REX von Wien nach Gmünd 2¼ Stunden dauerte. Zustiege erfolgten am Franz Josefs Bahnhof, in Spittelau, Heiligenstadt, Großweikersdorf und Ziersdorf, wobei die Gruppe auf 13 Mann anwuchs. Das waren Alex, Alfred, Ewald, Frankie, Gilbert, Herbert, Igo, Michi, Minh, Roland, Stefan, Walter und Wolfgang. Nach der Ankunft in Gmünd um 10:42 ging es vom Bahnhof zur Teichpromenade und am Teich entlang nach Osten. Anders als in Wien lag eine dünne Schneedecke am Boden, was auf das Waldviertler Klima und die Höhe von 500 müA zurückzuführen war. Die Temperatur lag knapp unter Null, bei Sonnenschein und mäßigem Wind ließ sich das ganz gut aushalten.

Am Fuchsteich führe der Weg nach Norden und nach Überquerung der Schremser Straße und des Braunaubachs in den Malerwinkel. Bei den Felsen mit dem Hamerling-Denkmal wurde ein Gruppenfoto gemacht. Darauf folgte der erste und einzige Gipfel des Tages, der Kuhschellenberg (auf anderen Karten auch Breiteln genannt, 498m), der aber nicht der höchste Punkt der Tour war. Nachdem man schon bisher an jeder Menge rundlich geformter Felsen vorbeigegangen war, folgte nun eine Reihe von mit Namen versehener Felsen in der Blockheide, nämlich Christophstein, Wackelstein II, Haifischstein, die Mondteiche, Pilzstein und Elefantenstein. Auf einen Abstecher zu Wackelstein III und Wackelstein IV wurde verzichtet, stattdessen ging es auf einem nicht markierten Waldwegerl zum Herrenpilzstein und dann am markierten Weg zum Blockheideteich mit dem Schutzhaus und dem Blockheideturm, beide im Winter geschlossen. Das machte nichts, denn von hier war es nicht weit zur gemütlichen Latschenhütte, die kurz vor 13 Uhr erreicht wurde.

Am Schild vor dem Eingang stand, dass die Hütte an diesem Sonntag um 14 Uhr schließen würde. Das war kein Problem, denn 14 Uhr war ohnehin als Aufbruchszeitpunkt angepeilt. Es gab nämlich einen REX nach Wien mit Abfahrt 15:14, danach zwei Stunden nichts und ein nachmittagsfüllendes Programm für Gmünd lag nicht vor. Die Einkehr war also eher kurz und manchen reichte die Zeit nicht, um alles wegzuputzen. Der Weg nach Gmünd führte über Pyramidenstein und Koboldsteine, dann an der anderen Seite des Blockheideteichs vorbei und über den Turmweg mit dem Fuchsstein in die Stadt. Hier wurde irrtümlich der Weg in die Mühlgasse eingeschlagen, daher gelangte man auf Umwegen über die Kirchengasse zum Stadtplatz. Über den Schlosspark und die Bahnhofstraße ging es dann zum Bahnhof, der 20 Minuten vor Zugabfahrt erreicht wurde. Die Rückfahrt mit dem REX dauerte so lang wie die Hinfahrt, es sind aber auch 162 Bahnkilometer von Gmünd bis Wien.

Es war eine schöne Winterwanderung bei Prachtwetter, mit einer Streckenlänge von 10 Kilometer, 110 Höhenmeter und 3 Stunden Gehzeit sportlich nicht sehr fordernd, aber der Jahreszeit angemessen.


Weitere Tourenberichte und Bilder können über die Chronik aufgerufen werden.

 

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