Es fanden sich nach individueller Anreise
nach St. Pölten 7 Männer in der
Mariazeller Bahn im Wagen 12 ein: David,
Dima, Igo, Leo, Michi, Reinhard und
Richard. Der Zug fuhr pünktlich los und
erreichte Gösing mit 2 Minuten Verspätung
um 11.22 Uhr.
Um 11.25 marschierten wir
los, zuerst auf der Straße und bald auf
dem Wanderpfad runter ins Tal. Es ging
flott und problemlos dahin, um 12.10 Uhr
erreichten wir bereits das Gasthaus Digruber.
Igo reservierte vorsichtshalber schon am
Samstag einen Tisch für 10 Personen und
korrigierte die Anzahl vom Zug aus. Das
Gasthaus und der Gastgarten waren
komplett verwaist, doch wir wurden im
Garten bestens bedient. Die bescheidene
Speisekarte bot Leberknödel- und
Zuchinisuppe, Cremefisolen mit Geselchtem
und Petersilkartoffeln, einen sog.
Schichtsalat, Saumeise. Bier in Flaschen
(Gösser groß, Murauer klein), Most und
verschiedene Säfte aufgespritzt. Auf
Apfeltiramisu und Zitronenroulade wurde
wegen der Hitze verzichtet. Die Wespen
waren aggressiv, 4 Herrschaften ließen
sich das Essen dann doch lieber in der
Gaststube schmecken.
Nach dem Gruppenfoto
gings um 13.30 Uhr weiter bis zum
Lassingfall, wo wir um 15.15 Uhr
eintrafen. Unterwegs begegneten wir Boris
und Herbert (nicht aus Ziersdorf), die
waren mit dem Auto nach Wienerbruck
gefahren und sind auch zum Digruber essen
gegangen. Nach 5 Minuten Pause beim
Wasserfall erreichten wir um 15.50 Uhr
Wienerbruck und stürzten uns gleich in
die Fluten. Dima fuhr um 16.25 Uhr zurück,
die 6 anderen Herrschaften wie geplant um
17.25 Uhr. Der Zug hatte 10 Minuten Verspätung.
Igo hatte einen Sitzplatz reserviert, die
anderen wurden im Zug verteilt, da dieser
mehr oder weniger ausgebucht war.
Schlussendlich konnten doch 4
zusammensitzen und Igo führte ein
angeregtes Gespräch mit einem Vierjährigen
und seinen Eltern. In St. Pölten
trennten sich die Wege wegen
unterschiedlicher Tickets und Reisezielen.
Es war eine sehr entspannte Tour, da wir
immer etwas früher dran waren. Gehzeit 3
Stunden und 5 Minuten, etwa 10 Kilometer,
300 Höhenmeter.