Männer auf Touren

 
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Sonntag 1. März 2026

Kaiserkogel
Traisen - Ehrenecker Kogel - Meiselhöhe - Kaiserkogel - Steubach - Traisen

 

Im Cityjet von Wien nach St. Pölten trafen sich Alex, Frankie, Fritz, Igo, Martin, Minh, Oskar, Peter, Stefan, Tom und Wolfgang, in Tullnerfeld stieg Herbert zu und in St. Pölten komplettierte Michi die Gruppe. Weiter ging es mit dem Regionalzug nach Wilhelmsburg und mit dem Schienenersatzverkehrbus nach Traisen (340m), wo um 09:40 die Wanderung begann. Der Weg führte der Traisen und der Bahnlinie entlang nach Rotheau und nach Querung des Orts auf der Bergstraße empor. Eine mögliche Abkürzung (WW 622) wurde ausgelassen und stattdessen der Ehrenecker Kogel (591m) bestiegen. Die Wege waren bequem zu gehen, gut markiert, nicht zu steil und nicht gatschig. Schnee war auf diesen Höhen längst verschwunden und das Wetter spiele prima mit, denn es war zwar dunstig, aber sonnig bei Temperaturen um 10 Grad.

An der Abzweigung des Wanderwegs zur Meiselhöhe wurde eine falsche Richtung eingeschlagen, nämlich am Höhenrücken entlang weiter nach Westen. Das war zwar ein hübsches Stück Wiesenwanderung mit schöner Aussicht, irgendwann wurde die Abweichung aber bemerkt. Die Hauptgruppe ging zurück bis zur Abzweigung, Martin und Michi nahmen eine direkte Variante über die Almwiesen. Die Meiselhöhe (522m) ist kein Berg, sondern ein Pass und wenn man vom Ehrenecker Kogel kommt, liegt die Höhe unten im Tal. Folglich ging es auf der anderen Seite wieder bergauf und um 12:30 wurde der Kaiserkogel (716m) mit der Kaiserkogelhütte erreicht. Die Hütte war gesteckt voll. Die Gruppe verteilte sich auf die letzten freien Plätze und konsumierte die letzten vorhandenen Portionen Schweinsbraten. Während der Pause stießen Alfred und Franz dazu, die wegen eines verspäteten Railjets den Regionalzug in St. Pölten nicht erreicht hatten und mit einer Stunde Verspätung nachgekommen waren, womit sich die Gruppengröße auf 15 Mann erhöhte.

Der Aufbruch von der Kaiserkogelhütte erfolgte um 13:45. Die längere Wegvariante nach Wilhelmsburg Kreisbach wurde verworfen, da die Bewölkung inzwischen zugenommen hatte. Zur Meiselhöhe ging es zurück wie gekommen, dann zum Hof Panzenöd und weiter auf einem ausreichend markierten, aber etwas konfus verlaufenden Wanderweg bergab durch den Wald. Dort, wo gerade ein Hektar geschlägert worden war, gab es keine Bäume und keine Markierungen mehr, die Männer auf Touren schlugen aber trotzdem die richtige Richtung ein und erreichten Steubach (366m). Auf schmalen Asphaltstraßen ging es über Haselhof (450m) nach Traisen, wo die Gruppe um 16 Uhr eintraf. Um 16:23 konnte mit dem Bus des Schienenersatzverkehrs die Heimfahrt angetreten werden.

Diese nette Frühjahrswanderung hatte eine Streckenlänge von 15 Kilometer, 540 Höhenmeter, 4½ Stunden Gehzeit.

 

Weitere Tourenberichte und Bilder können über die Chronik aufgerufen werden.

 

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