Im Cityjet von Wien nach St.
Pölten trafen sich Alex, Frankie, Fritz,
Igo, Martin, Minh, Oskar, Peter, Stefan, Tom
und Wolfgang, in Tullnerfeld stieg Herbert zu
und in St. Pölten komplettierte Michi die
Gruppe. Weiter ging es mit dem Regionalzug
nach Wilhelmsburg und mit dem
Schienenersatzverkehrbus nach Traisen (340m),
wo um 09:40 die Wanderung begann. Der Weg
führte der Traisen und der Bahnlinie entlang
nach Rotheau und nach Querung des Orts auf
der Bergstraße empor. Eine mögliche
Abkürzung (WW 622) wurde ausgelassen und
stattdessen der Ehrenecker Kogel (591m)
bestiegen. Die Wege waren bequem zu gehen,
gut markiert, nicht zu steil und nicht
gatschig. Schnee war auf diesen Höhen
längst verschwunden und das Wetter spiele
prima mit, denn es war zwar dunstig, aber
sonnig bei Temperaturen um 10 Grad.
An der Abzweigung des
Wanderwegs zur Meiselhöhe wurde eine falsche
Richtung eingeschlagen, nämlich am
Höhenrücken entlang weiter nach Westen. Das
war zwar ein hübsches Stück Wiesenwanderung
mit schöner Aussicht, irgendwann wurde die
Abweichung aber bemerkt. Die Hauptgruppe ging
zurück bis zur Abzweigung, Martin und Michi
nahmen eine direkte Variante über die
Almwiesen. Die Meiselhöhe (522m) ist kein
Berg, sondern ein Pass und wenn man vom
Ehrenecker Kogel kommt, liegt die Höhe unten
im Tal. Folglich ging es auf der anderen
Seite wieder bergauf und um 12:30 wurde der
Kaiserkogel (716m) mit der Kaiserkogelhütte
erreicht. Die Hütte war gesteckt voll. Die
Gruppe verteilte sich auf die letzten freien
Plätze und konsumierte die letzten
vorhandenen Portionen Schweinsbraten.
Während der Pause stießen Alfred und Franz
dazu, die wegen eines verspäteten Railjets
den Regionalzug in St. Pölten nicht erreicht
hatten und mit einer Stunde Verspätung
nachgekommen waren, womit sich die
Gruppengröße auf 15 Mann erhöhte.
Der Aufbruch von der
Kaiserkogelhütte erfolgte um 13:45. Die
längere Wegvariante nach Wilhelmsburg
Kreisbach wurde verworfen, da die Bewölkung
inzwischen zugenommen hatte. Zur Meiselhöhe
ging es zurück wie gekommen, dann zum Hof Panzenöd und weiter
auf einem ausreichend markierten, aber etwas
konfus verlaufenden Wanderweg bergab durch
den Wald. Dort, wo gerade ein Hektar
geschlägert worden war, gab es keine Bäume
und keine Markierungen mehr, die Männer auf
Touren schlugen aber trotzdem die richtige
Richtung ein und erreichten Steubach (366m).
Auf schmalen Asphaltstraßen ging es über
Haselhof (450m) nach Traisen, wo die Gruppe
um 16 Uhr eintraf. Um 16:23 konnte mit dem
Bus des Schienenersatzverkehrs die Heimfahrt
angetreten werden.
Diese nette
Frühjahrswanderung hatte eine Streckenlänge
von 15 Kilometer, 540 Höhenmeter, 4½
Stunden Gehzeit.