Männer auf Touren

 
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Sonntag 1. November 2020

Hohe Mandling
Hst. Miesenbach - Hohe Mandling - Fotzeben - Marthahof - Luckerter Stein - Pernitz

Die letzte Gelegenheit für eine Gruppenwanderung vor dem Corona-Lockdown im November nutzten Christian, Frankie, Igo, Michi, Roland und Wojan. Sie trafen mit dem direkten Regionalzug von Wien um 10:13 an der Haltestelle Miesenbach (401m) ein, von dort ging es unverzüglich empor Richtung Mandling. Die Temperaturen waren relativ mild und in der ersten Phase des Aufstiegs schien die Sonne, im Lauf des Vormittags zog die Bewölkung aber zu. Schön war es trotzdem, denn der Weg war angenehm zu gehen und führte teilweise am Grat entlang, sodass es immer wieder Aussichtspunkte gab. Föhrenwald wechselte mit Laubwald, der in den intensivsten Herbstfarben stand, dazwischen gab es immer wieder ein paar moosbewachsene Felsen. Schwierigkeiten wies der Weg keine auf, aber er war steil und mit dem Laubteppich am Boden und der Nässe darunter stellenweise rutschig. Das bewog Christian zur Umkehr auf halber Strecke. Wieder zurück im Tal erinnerte er sich bezüglich des Endpunkts der Wanderung nur an den Anfgangsbuchstabe P und schlug die falsche Richtung ein, nämlich nach Piesting statt nach Pernitz.

Die anderen 5 erreichten um 11:45 den Gipfel der/des Hohen Mandling (967m) und legten eine halbstündige Pause dort ein. Viel Aussicht bot der Gipfel nicht, aber es gab eine Wiese, ein Vogelhäuschen, eine Rastbank mit Tisch, daneben Gipfelkreuz mit Gipfelbuch. Der Abstieg erfolgte nördlich über Fotzeben und Martahof. Ebenso wie der Aufstieg war er landschaftlich schön, gut markiert, stellenweise aber etwas steil und rutschig. Unterwegs gab es eine Gedenkstelle für den 1866 erschossenen letzten Wolf in Niederösterreich sowie eine Menschenfresserbuche, in deren Schlund sich Igo und Roland wagten. Nach dem Martahof ging es kurz der Straße entlang. Die Abzweigung von der Abzweigung Richtung Pernitz wurde nach etwas Suche gefunden, danach ging es auf einem netten Fußpfad durch Föhrenwald wieder empor. Mehrmals waren Beratungen und Kartenstudium nötig, denn die Wege deckten sich nicht zu 100% mit dem Kartenmaterial, mit Handys und Kartenausdruck standen zudem verschiedene Quellen zur Verfügung. Letztlich führte die Wanderung aber auf sehr schönen Wegen punktgenau zum Luckerten Stein (ca. 500m).

Der Abstieg ging dann flott, in Pernitz war noch die Wegstrecke bis zum Gasthaus am anderen Ende des Ortes zu bewältigen. Ankunft im Gasthaus Zum Lindenhof um 14:40. Unterdessen wurde Kontakt mit Christian hergestellt, der mit dem Wasserstoffzug auf dem Weg von Piesting nach Pernitz war. So konnte die Tour noch mit einer guten Einkehr abgeschlossen werden. Die Rückfahrt erfolgte mit dem Zug um 16:38, der die Gruppe ohne Umsteigen direkt nach Wien brachte, wo eine Schlägerei zwischen betrunkenen Jugendlichen und einem anderen Fahrgast den unerfreulichen Endpunkt der Fahrt bildete.

Streckenlänge 11km, 700 Höhenmeter, 3¾ Stunden Gehzeit.


Weitere Tourenberichte und Bilder können über die Chronik aufgerufen werden.

 

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